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Geht-Doch

Wir alle sind Fußgänger:innen. Kinder, Jugendliche, alte Menschen, Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit Beeinträchtigung, gestresste Leute die in die Arbeit müssen, Radfahrende und auch Menschen am Weg zum PKW, oder Lieferwagen. Damit wir das gerne und gut machen können benötigen wir Platz. Dafür setzen wir uns seit 2018 ein – durch Aktionen im Öffentlichen Raum, Kampagnen, Medienarbeit und politische Lobbyarbeit. Die Lebensqualität eines Ortes drückt sich dadurch aus, wieviele Menschen sich gerne zu Fuß in diesem bewegen!

Der öffentliche Raum gehört uns allen!

Geht-Doch

Wir alle sind Fußgänger:innen. Kinder, Jugendliche, alte Menschen, Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit Beeinträchtigung, gestresste Leute die in die Arbeit müssen, Radfahrende und auch Menschen am Weg zum PKW, oder Lieferwagen. Damit wir das gerne und gut machen können benötigen wir Platz. Dafür setzen wir uns seit 2018 ein – durch Aktionen im Öffentlichen Raum, Kampagnen, Medienarbeit und politische Lobbyarbeit. Die Lebensqualität eines Ortes drückt sich dadurch aus, wieviele Menschen sich gerne zu Fuß in diesem bewegen!

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Unsere Forderungen

Bedingungen fürs Zu Fuß Gehen

Gehsteige auf eine Durchgangsbreite von mindestens 2 Meter bringen:

  • breitere Gehsteige (>2,5m) dort wo viele zu Fuß Gehen (sollen), an Haltestellen, an Kreuzungen (großzügige Aufstellfläche), etc.
  • Barrierefreiheit achten und Hindernisse entfernen (Verkehrszeichen, Müllcontainer, Radabstellanlagen –> in die Parkspur)
  • Gehsteigparkplätze rückbauen und Fußgänger:innen die Flächen zurückgeben
  • Umwandeln aller Schräg- und Querparkplätze in Längsparkplätze

Bäume im Straßenraum pflanzen

  • Neue Bäume im Straßenraum pflanzen (alle 8 Meter für durchgängigen Schatten)
  • zuerst an Orten mit hoher Hitze-Vulnerabilität (siehe Stadtklimaanalysen)
  • Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen im Schatten als „kühle Oasen” errichten
  • andere Arten von Begrünung, Entsiegelung sowie Beschattung dort wo Bäume aufgrund von Einbauten unmöglich

Fußgängerzonen / Begegnungszonen schaffen

  • bei der Gestaltung die Bedürfnisse der Aktiven Mobilität ins Zentrum stellen (hohe Aufenthaltsqualität, gesundheitsfördernde und kinderfreundliche Gestaltung)
  • keine Dauerstellplätze für Kfz in BeZos (außer Behindertenstellplätze)

Konsumfreie Sitzmöglichkeiten

  • konsumfreie Sitzgelegenheiten alle 100 Meter
  • Barrierefreiheit und unterschiedliche Ansprüche an Sitzgelegenheiten mitdenken
  • Sitzgelgenheiten plus Gestaltung zu Mikrofreiräumen (Baumpflanzungen, Trinkbrunnen,…)
  • Erhebung und Veröffentlichung von Sitzgelegenheiten-Standorten

Autofreie Schulvorplätze für Kinder

  • Autofreie, kindgerechte Schulvorplätze für alle Schulen:
    • Wohnstraßen > permanent autofrei
    • Nebenstraßen > permanent/temporär autofrei
    • Hauptstraßen > Gehsteigvorziehung bzw. autofreie Seitengasse
  • Gestaltung der Schulvorplätze mit Sitzgelegenheiten, Beschattung, Trinkbrunnen, Spielgeräten, etc.
  • ausreichend Fahrrad-/Scooterständer entweder am Schulvorplatz oder am Schulgelände
  • Schulstraße als Übergangslösung

Superblocks – verkehrsberuhigte Wohngebiete

  • Schaffung von Superblocks in jeder Gemeinde (inkl. Bürgerbeteiligung, durch vorwiegend temporäre Maßnahmen, massive Reduzierung der Dauerparkplätze im öffentlichen Raum, Begrünung, Sitzgelegenheiten)
  • Gehsteige an Ein- bzw. Ausfahrten in Wohngebiete durchziehen
  • Ziel: hohe Aufenthaltsqualität statt Oberflächenparkplätze (dafür regelmäßige Ladezonen und Behindertenstellplätze wo nötig)

Wohnstraßen

  • Einziger Straßenraum in dem “nicht verkehrliche Zwecke” , wie Spielen, usw., erlaubt sind
  • Dazu sollen Wohnstraßen passend ausgestaltet sein
    (mehr Verschwenkungen der Fahrbahn, Bemalung, Begrünung, Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, Urban Gardening, etc.)
  • Verkehrsberuhigung durch Umwidmung zu Wohnstraßen
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