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forderungen fürs zu fuss gehen:

Bedingungen fürs Zu Fuß Gehen verbessern

Gehsteige auf mindestens 2 Meter Durchgangsbreite bringen

  • 2 Meter als absolutes Mindestmaß
  • breitere Gehsteige (>2,5m) dort wo viele zu Fuß Gehen (sollen), an Haltestellen, an Kreuzungen (großzügige Aufstellfläche), etc.
  • Barrierefreiheit achten und Hindernisse entfernen (Verkehrszeichen, Müllcontainer, Radabstellanlagen –> in die Parkspur)
  • Gehsteigparkplätze rückbauen und Fußgänger:innen die Flächen zurückgeben
  • Umwandeln aller Schräg- und Querparkplätze in Längsparkplätze
  • In Wien: 100 km Gehsteige pro Jahr von Hindernissen befreien

Bäume im Straßenraum pflanzen

  • Neue Bäume in Straßenräumen pflanzen (alle 8 Meter für durchgehende Beschattung)
  • zuerst an Orten mit hoher Hitze-Vulnerabilität (in Stadtklimaanalysen ausgewiesen)
  • Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen im Schatten als „kühle Oasen” errichten
  • andere Arten von Begrünung, Entsiegelung sowie Beschattung dort wo Bäume aufgrund von Einbauten unmöglich
  • In Wien: 1.500 Bäume neue Baumpflanzungen pro Jahr 

Fußgängerzonen / Begegnungszonen schaffen

  • bei der Gestaltung von FuZos und BeZos die Bedürfnisse der Aktiven Mobilität ins Zentrum stellen (hohe Aufenthaltsqualität, gesundheitsfördernde und kinderfreundliche Gestaltung)
  • keine Dauerstellplätze für Kfz in BeZos (außer Behindertenstellplätze)
  • Für Wien: 6 km Fuzo bzw. Bezo pro Jahr, mehr als Verdreifachung des Bestands und Verzwanzigfachung der Errichtungsgeschwindigkeit

Konsumfreie Sitzmöglichkeiten

  • Flächendeckende Ausstattung des (dicht) bebauten Stadtgebiets mit öffentlichen Sitzgelegenheiten alle 100 Meter
  • Inklusive Gestaltung zu Mikrofreiräumen (Baumpflanzungen, Trinkbrunnen,…)
  • Erhebung und Veröffentlichung von Sitzgelegenheiten-Standorten
  • Für Wien: 1.000 neue Bankerln pro Jahr an neuralgischen, unterversorgten Punkten

Autofreie Schulvorplätze für Kinder

  • Autofreie, kindgerechte Schulvorplätze für alle Schulen:
    • in Wohnstraßen > permanent autofrei
    • in Nebenstraßen > permanent/temporär autofrei
    • in Hauptstraßen > Gehsteigvorziehung bzw. autofreie Seitengasse
  • Gestaltung der Schulvorplätze mit Sitzgelegenheiten, Beschattung, Trinkbrunnen, Spielgeräten, etc.
  • Fahrrad-/Scooterständer in ausreichender Zahl entweder am Schulvorplatz oder am Schulgelände
  • Schulstraße als Übergangslösung
  • Für Wien: 20 Umgestaltungen / Jahr

Superblocks – verkehrsberuhigte Wohngebiete

  • Schaffung von Superblocks in jeder Gemeinde (inkl. Bürgerbeteiligung, durch vorwiegend temporäre Maßnahmen, massive Reduzierung der Dauerparkplätze im öffentlichen Raum, Begrünung, Sitzgelegenheiten)
  • Gehsteige an Ein- bzw. Ausfahrten in Wohngebiete durchziehen
  • hohe Aufenthaltsqualität statt Oberflächenparkplätze (dafür regelmäßige Ladezonen und Behindertenstellplätze wo nötig)
  • Für Wien: 10 neue Superblocks pro Jahr

Wohnstraßen

  • Einziger Straßenraum der für “nicht verkehrliche Zwecke”, wie Spielen uä. verwendet werden kann! Dafür sollten die Wohnstraßen passend umgestaltet sein (mehr Verschwenkungen der Fahrbahn, Bemalung, Begrünung, Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, Urban Gardening, etc.)
  • Verkehrsberuhigung durch Umwidmung zu Wohnstraßen
  • Für Wien: 20 Wohnstraßen / Jahr gemäß ihrem Zweck (also menschenfreundlich) umgestalten

Dafür setzen wir uns seit 2018 gemeinsam mit eurer Hilfe ein!

Vor allem verliere nie die Lust am Gehen! Ich gehe jeden Tag zu meinem Wohlbefinden und entferne mich so von jeder Krankheit. Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen, und ich kennen keinen noch so schweren Kummer, den man nicht weggehen kann.
– Sören Kirkegaard –