Der Ringradweg wird endlich saniert und Konfliktstellen zwischen Rad und Fuß bereinigt. Der Radweg wird in die Nebenfahrbahn gelegt, die Fußgänger:innen bekommen den gesamten Platz zwischen den Bäumen – die sogenannte Reiterallee.
Am 26.3.2026 wurden die Pläne der Stadt Wien präsentiert – alle INFOS auf meinring.wien
Am Schottenring startet die erste Bauphase der Ringstraßen-Umgestaltung im Herbst. 5 Jahre soll der schrittweise Umbau dauern.

- Der Kern der Umgestaltung ist die dringend notwendige Entflechtung von Fuß- und Radweg.
- Die Nebenfahrbahn wird zum baulich getrennten Radweg – mit einer Breite von 4,50 Metern. Zufahrten zu Hotels und Anlieferungen bleiben aber weiterhin möglich.
- Die Fußgänger:innen bekommen die Alleen zum Flanieren (also jenen Bereich, der derzeit für Rad- und Fußwege vorgesehen ist).
- Auf dem ersten Abschnitt (Schottenring bis Schottentor) sollen 50 zusätzliche konsumfreie Sitzmöglichkeiten, 900 Quadratmeter Grün- und Beetflächen entstehen und 12 neue Bäume gepflanzt werden.
- zum besseren Queren des Radweges wird es zusätzliche Aufstellflächen (farblich markierte „Linsen“) geben
- durch Gehsteigvorziehungen verkürzte Wege zum Queren der Querstraßen
- mehr Raum, um die Prachtbauten am Ring wahrzunehen.
- Das sind deutliche Verbesserungen fürs Zu Fuß Gehen – und dafür wollen wir die Stadt Wien loben.
Wo könnte man unserer Meinung nach noch nachbessern?
- Es wird aufs Gehsteig-Management ankommen, wieviele Schanigärten, Verkehrsschilder am Gehsteig dazukommen
- Im ersten Abschnitt sind keine weiteren Verkehrsfilter geplant, um den Autoverkehr zu reduzieren und die eigens gesetzten Ziele der Stadt zu erreichen.
- Zusätzlich braucht es an einigen Stellen weitere Querungshilfen (Zebrastreifen) um den Ring zu queren.
- Auf der Ring-Außenseite bleibt die Situation wie sie ist.
