Zu Fuß nimmt man eine Stadt ganz anders wahr. Man hat Zeit, sich die Umgebung genauer anzusehen, an Plätzen zu verweilen und neue Dinge zu entdecken. Dabei wird sichtbar, was einen Ort lebenswert macht und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.
Bei unserer Geht-Doch Schnitzeljagd am 16. September 2026, konnten die Teilnehmer*innen St. Veit an der Glan aus genau dieser Perspektive erkunden. Ausgestattet mit Sofortbildkameras und Schrittezählern machten sie sich vom Rathaus am Hauptplatz aus auf den Weg durch die Innenstadt, um besondere Orte, aber auch Hindernisse für das Zu-Fuß-Gehen aufzuspüren.
Auch Bürgermeister Martin Kulmer und Stadtrat für Klima- und Umweltschutz Walter Brunner waren vor Ort dabei. In seiner Begrüßungsrede betonte Bürgermeister Kulmer, dass aktive Mobilität und insbesondere das Zu-Fuß-Gehen noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden müssten. Mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, spielt die Förderung klimafreundlicher Mobilitätsformen eine wichtige Rolle. Gerade nach diesem Hitzesommer seien die Auswirkungen der Klimakrise deutlich spürbar.
Wo gibt es besonders schmale Gehsteige oder Engstellen? Welche Orte laden zum Verweilen ein? Die Fragen ließen viel Raum für eigene Interpretationen. Die entdeckten Orte wurden fotografisch festgehalten und anschließend auf einem großen Luftbild markiert.
Auch wenn die Beteiligung diesmal überschaubar blieb, bot die Schnitzeljagd die Gelegenheit, das Zu-Fuß-Gehen ins Gespräch zu bringen und den Blick auf die Bedürfnisse von Fußgänger*innen zu lenken.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer*innen, die St. Veit gemeinsam mit uns erkundet haben, an Bürgermeister Martin Kulmer und Stadtrat Walter Brunner für ihre Worte sowie an Christina Lukasiak für die tolle Unterstützung vor Ort!





