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Superblocks als Low-Traffic-Grätzln für Wien

28.05.2026

Die Stadt Wien setzt weiter auf Superblocks:
Mit rasch und günstig umsetzbaren Elementen werden Bestandsviertel ab 2026 zu „Low Traffic Grätzl“. Dazu will die Stadt Wien kostengünstigere Elemente wie Poller in Kreuzungsbereichen, Sitzmöglichkeiten, einfache Begrünungen, künstlerische Gestaltung/Farbgebung und geänderte Verkehrsführung verwenden und so öffentliche Räume zeitnah verbessern. 

Laut Verkehrsstadträtin Sima sollen vorerst einmal 4 Low Traffic Grätzl umgesetzt werden:

  • Start ist in Meidling rund um die Wolfganggasse, danach
  • Mariahilf nördlich der Gumpendorferstraße,
  • Alsergrund rund um die Mariannengasse und
  • Rudolfsheim-Fünfhaus beim Schwendermarkt.

Wir sagen: Gut so! Es sollen noch viel mehr Grätzl mit Pollern, Pflanzentrögen und Sitzgelegenheiten für Menschen entstehen! Dabei sind auch Baumpflanzungen wichtig.

4 weitere Low-Traffic-Grätzl sind eine Steigerung gegenüber nur einem einzigen Supergrätzl seit 2020. Gleichzeitig ist der Bedarf nach verkehrsberuhigten Flächen viel größer: Im Rahmen von Platz für Wien hatten Geht-Doch und Radlobby gefordert, dass bis 2030 in Summe 100 Superblocks umgesetzt werden.

Darum:
Wo wünscht du dir dein Low-Traffic-Grätzl? Wie soll es aussehen? Dafür gibts die gemeinsame Karte map!t von Radlobby & Geht-Doch:

Schlage dein Low-Traffic-Gätzl vor, indem du das Zentrum in der Karte markierst, einen Namen vergibst und erklärst, was das Low Traffic Grätzl ausmacht. Wenn du sonst noch Ideen für Elemente und dein Gebiet hast, dann führe sie gerne an.

Alle Beiträge werden gesammelt und Ende Juli mit einem Forderungspapier an die zuständige Verkehrsstadträtin Ulli Sima sowie die Bezirksvorstehungen übergeben. Bestehende Verkehrsberuhigte Viertel und Ideen findest du auch hier auf der Superblock-Grundkarte von Radlobby & geht-doch: www.geht-doch.info/superblock-grundkarte/ 

Das ist ein gemeinsames Projekt von Radlobby Wien, WirMachenWien und Geht-Doch.